Wohnungsnot unter Studierenden ist großes Problem 25/10/2011
Posted by lhgffm in LHG.trackback
LHG distanziert sich vom kriminellen Vorgehen der Hausbesetzer und Unterstützung der AStA-Koalition
Mit Bedauern äußerte sich die Liberale Hochschulgruppe (LHG) der Goethe-Universität, nachdem sie von der Besetzung zweier Häuser in der Schumannstraße im Frankfurter Westend erfahren hatte. „Das kriminelle Vorgehen einiger Studenten lehnen wir klar ab, Gewalt und Straftaten haben im universitären Umfeld, wie auch anderorts nichts verloren“, kommentierte der LHG-Vorsitzende Sven Kluitman die Geschehnisse im Laufe dieser Woche.
Zur Besetzung der ehemaligen Gebäude der Goethe-Universität, die heute dem Land Hessen gehören war es gekommen, nachdem sich einige Studierende nach dem Ende der Vollversammlung der Studierendenschaft auf dem Weg nach Bockenheim von dem Demonstrationszug, der auf die derzeitigen katastrophalen Wohnverhältnisse hinweisen sollte, abgespalten hatten. Das Anliegen der Demonstration hat Kluitmans volle Unterstützung, der dazu erklärt: „Die Wohnungsnot betrifft uns alle und die angespannte Raumsituation ist vielerorts spürbar, deshalb fordert auch die LHG möglichst zeitnah ausreichenden Wohnraum für Studierende zu schaffen.“
Kein gutes Haar lässt die liberale Hochschulgruppe an der derzeitigen Koalition, die dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) vorsteht. „In unseren Augen ist es eine Dreistigkeit, dass die Koalition, die alle Studierenden der Goethe-Universität vertreten soll, sich mit Straftaten solidarisiert, statt mit konstruktiven Vorschlagen sich an der Lösung der Wohnungsnot zu beteiligen!“, erklärte Christian Knuppertz, der die LHG im Studierendenparlament (StuPa) vertritt.
Eine schnelle Besserung der Wohnraumsituation sehen weder Kluitman noch Knuppertz. „Zwar entstehen derzeit zahlreiche neue private Wohnheimplätze, wie beispielsweise in der Adalbertstraße und der Hansaalle, dies unterstreicht aber nur die geringe Bereitschaft des Studentenwerks weitere Wohnheimplätze zu schaffen. Frankfurt ist mit einer Quote von einem Wohnheimplatz je 30 Studierende weit schlechter als der deutsche Durchschnitt von einem Platz für 9 Studenten, was den erheblichen Bedarf eindrucksvoll verdeutlicht,“ sagten die beiden abschließend.
V.i.s.d.P.:
Sven Kluitman, LHG-Vorstand
Kommentare»
No comments yet — be the first.