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Wohnraum: Offener Brief der Liberalen Hochschulgruppen an das Studentenwerk 03/11/2011

Posted by lhgffm in LHG, Uni Frankfurt.
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Sehr geehrter Herr Zündorf,

aus gegebenem Anlass und der immer wiederkehrenden Debatte um Wohnraum für Studierende in Frankfurt richtet die Liberale Hochschulgruppe (LHG) Frankfurts diesen offenen Brief an Sie, Herrn Zündorf,  als Geschäftsführer des Studentenwerkes Frankfurt.

Vor einer Woche wurden zwei leer stehende Gebäude in Bockenheim durch Studierende besetzt, um damit auf den schwierigen Wohnungsmarkt in Frankfurt, besonders für Studierende, hinzuweisen. Die Liberale Hochschulgruppe distanzierte sich umgehend von dieser Vorgehensweise, möchte sich aber im Sinne der Studierenden konstruktiv an der Debatte beteiligen.

Das Studentenwerk Frankfurt bietet zurzeit  1.850 Wohnheimplätze für die Studierenden der Goethe Universität (40.000 Studierende), der Fachhochschule Frankfurt (10.000 Studierende), der Hochschule RheinMain (10.000 Studierende), der Hochschulen für Musik und Darstellende Künste (900 Studierende), sowie der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Die aktuell angebotene Zahl an Wohnheimplätzen ist der Zahl der Studierenden nicht angemessen und wurde im Verlauf der letzten Jahre nur durch die Wohnheime in der Rat-Beil-Straße und dem Wohnheim Wiesenhüttenplatz erweitert, die zusammen nur 98 Wohneinheiten bieten.

Der Liberalen Hochschulgruppe ist bekannt, dass das Studentenwerk auf Unterstützung von Seiten der Politik angewiesen ist, um Liegenschaften unentgeltlich bzw. zu einem geringen Preis zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Die LHG Frankfurt würde gerne wissen:

1)     Wie ist der Baufortschritt in der Hansaallee 141? Wann wird mit einer Eröffnung gerechnet? Wie viele Wohneinheiten werden dort geschaffen?

2)     Sind weitere Wohnheime des Studentenwerks Frankfurt zurzeit in Planung? Wenn ja: Wo und wie viele Wohneinheiten sollen geschaffen werden? Wann plant man die Eröffnung?

3)     Kann das Studentenwerk kurzfristig Wohnraum schaffen, insbesondere da es in der Stadt Frankfurt leerstehende in staatlichen Besitz befindliche Häuser gibt?

4)     Nach welchen Prinzipien und Richtlinien geht das Studentenwerk Frankfurt bei der Schaffung von neuem studentischem Wohnraum vor?

5)     Wie die Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt und dem Land Hessen ist, insbesondere in der Frage, wo man günstige Liegenschaften für das Studentenwerk findet.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich Zeit nehmen könnten, uns bald zu antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kluitman

Vorsitzender Liberale Hochschulgruppe Frankfurt

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